Berichte 2009

März: Herr Dr. Mir referierte über Nahrungsergänzungsmittel

Gesunde und ausgewogene Mischkost ist im Regelfall völlig ausreichend für eine gute Versorgung mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Bei Verschlechterung bestehender Symptome oder bei einem akuten Schub sollte jedoch substituiert werden, um "Freie Radikale" im Körper zu bekämpfen. betonte Herr Dr. Zvonko Mir, Chefarzt der Schloßberg-Klinik in Bad Laasphe, bei seinem Referat zum Thema "Nahrungsergänzungsmittel bei Multiple Sklerose".

Der frühere Chefarzt der Klinik Dr. Evers in Sundern-Langenscheid referierte bei unserem Gruppentreffen in der Siegerlandhalle und viele unserer Mitglieder sowie einige Gäste kamen und hörten interessiert seinen Ausführungen zu. Herr Dr. Mir ging auf Besonderheiten der verschiedenen wasser- oder fettlöslichen Vitamine sowie Omega-3 Fettsäuren ein und erklärte deren günstige Wirkung bei MS. Er machte auch deutlich, dass einige Stoffe wie z.B. Zink, Selen oder Eisen ausschließlich über die Nahrung aufgenommen werden sollten. Er zeigte die Vor- und Nachteile von Wirkstoffkombinationen sowie die Auswirkungen verschiedener Dosierungen auf und beantwortete viele Fragen der Anwesenden. Herr Dr. Mir empfahl den Verzehr vieler verschiedener Obst- und Gemüsesorten und hierbei gelte der Leitgedanke:
Je bunter - je besser!

Mitgliederversammlung im Mai

Vorstandswahlen – Sabine Ridder neue Beisitzerin

Bevor die Versammlung eröffnet wurde, konnten sich alle Anwesenden mit Kartoffelbrot, Kaffee und anderen Getränken stärken. Nachdem der Tätigkeitsbericht des Vorstands, der Kassenbericht und der Bericht über die Kassenprüfung vorgetragen worden waren, wurde der Vorstand entlastet und die Neuwahl konnte durchgeführt werden. Maren und Marc übernahmen die Aufgabe der Wahlhelfer.

Unsere zwei Vorsitzenden Birgit Rabanus und Edith Masloch, die Kassiererin Karin Harrie sowie die Schriftführerin Nicole Fahrenkamp wurden im Amt bestätigt. Auch die Beisitzerinnen Antje Hering und Beate Weber wurden wiedergewählt. Da der 3. Beisitzer Christoph Kraft aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, wurde Sabine Ridder neu in den Vorstand gewählt. Als Kassenprüfer wurden Friedhelm Eickhoff und Horst Schäfer für ein weiteres Jahr wiedergewählt..

Im Anschluss wurde über einzelne geplante Aktivitäten diskutiert und abgestimmt. Bevor die Versammlung endete, wurde ein herzlicher Dank an alle ausgesprochen – für ihr Engagement unterschiedlicher Art. Den Abend konnte, wer wollte, im Restaurant der Siegerlandhalle angenehm ausklingen lassen.


Der geschäftsführende Vorstand
Die Beisitzerinnen

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Tag der Begegnung

 

Infostände – Unterhaltung – Musik – Kleinkunst

Die AG Begegnung, der wir seit Jahren angehören, veranstaltete zum 14. mal den Tag der Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung. An unserem Infostand auf dem Maria-Rubens-Platz (Siegplatte) lag umfangreiches Informationsmaterial über Multiple Sklerose aus, und es wurden einige sehr intensive Gespräche mit MS-Betroffenen, Angehörigen und Interessierten geführt. Wer noch mehr über uns und unsere Aktivitäten wissen wollte, konnte sich anhand der neu gestalteten Präsentationsmappen weitergehend informieren.

Aus gegebenem Anlass war die Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. ebenfalls mit einem Ansprechpartner an unserem Stand vertreten und informierte über das Krankheitsbild Sepsis - umgangssprachlich als "Blutvergiftung"  bekannt.

Unsere selbst gebackenen Kuchen und der frisch gebrühte Bio-Kaffee, aber auch Herzhaftes wie Specktorte oder Pizzaschnecken waren wieder „der Renner“. Die große hölzerne Lostrommel der „Glückspilzlotterie der Wohlfahrtsverbände“ mit ihren zahlreichen Geldgewinnen lockte ebenfalls viele Besucher an.

Da der Rat der Stadt Siegen beschlossen hat, dass wir noch in diesem Jahr einen Beirat für Menschen mit Behinderung bekommen werden, lagen auch hierzu Informationen und Richtlinien aus. Am Stand wurde diskutiert, wer in den Beirat kommen kann, was dort bewirkt werden könnte und wie das alles bestimmt wird.

Bei sehr wechselhaftem Wetter erfreute sich das Publikum an den verschiedenen musikalischen und künstlerischen Darbietungen auf oder vor der Bühne. MoRaMi waren mit Jonglagevorführungen und den Stelzenmännern wieder sehr unterhaltsam.

Unsere Teilnahme am Tag der Begegnung wurde ermöglicht durch die Mithilfe vieler Gruppenmitglieder an den Vorbereitungen und der Standbesetzung. Beim Auf- und Abbau des Standes halfen zusätzlich Angehörige des Malteserteams.
Vielen Dank an alle!

 

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„Unterstützung, Entlastung, Integration, Förderung“

Informationen über INVEMA e.V.

Die Angebote und Dienstleistungen des Kreuztaler Vereins Invema e.V. wurden bei unserem Gruppentreffen am 05.06.09 von der Diplom-Pädagogin Frau Kerstin Bald-Borusiak vorgestellt. Der Name Invema bedeute Integration durch Normalisierung und Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen, erklärte Frau Bald-Borusiak.

Sie zeigte Struktur und Ideologie, Schwerpunkte und Angebote auf und ging insbesondere auf die Bereiche Familienunterstützender Dienst, Ambulant Unterstütztes Wohnen und Individuelle Schwerstbehinderten Betreuung ein. Wir erfuhren einiges über mögliche Hilfen bei Haushaltsführung oder behördlichen und finanziellen Angelegenheiten. Aufmerksam verfolgten die Gruppenmitglieder und Gäste die Ausführungen, besonders über die Unterstützung für Menschen mit körperlicher Behinderung im Wohnbereich. Ziel hierbei sei selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in der eigenen Wohnung mit einer individuellen Gestaltung des Alltags, so die Referentin. Dass dies auch ihren eigenen Vorstellungen entspricht, machten Gäste und Gruppenmitglieder sehr deutlich.

 

 www.invema-ev.de

 

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Rollstuhlgebrauchstraining

 

Regelmäßiges Angebot in der Schloßberg-Klinik in Bad Laasphe

„Gut, dass ich mal selbst ausprobieren konnte, wie schwer es sein kann, verschiedene Hindernisse als Rollstuhlfahrer zu überwinden“ meinte Henning Grote, nachdem er am Rollstuhlgebrauchstraining in der Schloßberg-Klinik in Bad Laasphe teilgenommen hatte. Der ehrenamtliche Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes Siegen wollte eigentlich einige unserer Mitglieder zu dem für sie kostenlosen Training hin- und zurückfahren und bei Bedarf hilfreich zur Stelle sein. Doch in der Turnhalle entschied er sich spontan, mit einem der klinikeigenen Rollstühle am Training teilzunehmen.

Unter der Leitung des Diplom-Sportpädagogen Wolfgang Henkel konnte die Gruppe den Umgang mit dem eigenen Rollstuhl verbessern und lernen, ihn sicher zu führen. Nach Aufwärm- und Dehnübungen an der Stange wurde die richtige Technik erlernt, um verschiedene Hindernisse, die am Rollstuhl-Parcours mit Holzelementen simuliert wurden, wie Bordstein, Steigung oder Gefälle, geschickt und sicher zu überwinden. Beim Auffahren auf die „Wippe“ zeigte sich, wie schnell ein Rollstuhlfahrer nach hinten kippen könnte. Wolfgang Henkel demonstrierte, wie mit entsprechender Gewichtsverlagerung die Kippgefahr vermieden wird, und das wurde dann von allen intensiv geübt.

Viel gelacht wurde beim „Volleyball-Spiel“ mit Federballschlägern und einem Luftballon. Auch dies war – ganz nebenbei - eine gute Übung, denn der Rollstuhl musste an die richtige Stelle bewegt und möglichst gleichzeitig der Ballon über das Netz geschlagen werden. Für Patienten der Neurologischen Fachklinik findet täglich das Rollstuhltraining statt und wird begeistert wahrgenommen, auch von Nichtrollstuhlfahrern. Einmal im Monat können wir und unsere Begleiter/Fahrer vom Malteserteam das Trainingsangebot nutzen. Fazit vom letzten Mal: Alle Teilnehmer haben viel gelernt und dabei auch viel gelacht!

Wir danken der Schloßberg-Klinik HGC Kliniken GmbH und besonders Frau Roth (Patientenbetreuung/Marketing) sowie dem Malteser Hilfsdienst Siegen für die Unterstützung.

Nur mit Ankippen seines Rollstuhls kann man alleine auf die Wippe kommen. Trainingsleiter Henkel hat gezeigt, wie es geht.
Henning Grote macht alles richtig.
Schräge rauf, oben drehen, rückwärts runter!
Rückwärts auf der Schräge nach unten – Wolfgang Henkel erklärt, worauf zu achten ist.

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Einen ganzen Tag „schnuppern“: Behindertentauchen

 

"Die Möglichkeit, sich frei im dreidimensionalen Raum bewegen zu können, berührt ein Urbedürfnis des Menschen, nämlich das des Fliegenkönnens."


Unter Anleitung der erfahrenen Tauchlehrer Caren und Michael Totzauer von der Tauchschule „Crazy Bubbles“ aus Horb am Neckar in Baden-Württemberg konnten interessierte Gruppenmitglieder in der Neurologischen Fachklinik Hilchenbach das Behindertentauchen ausprobieren.

Hier der Erfahrungsbericht einer begeisterten Teilnehmerin:

„Wie im vergangenen Jahr durften wir uns ins kühle Nass stürzen und das Schweben im Wasser erleben. Sieben Mitglieder unserer Gruppe waren mutig und ließen sich auf dieses Abenteuer ein; und für einige war es eine völlig neue Erfahrung! Diejenigen, die schon im letzten Jahr dabei waren, hatten mit ihrer Begeisterung die „Neulinge“ vorab sehr neugierig gemacht. Nach einer theoretischen Einführung im Trockenen und der Erklärung der gebräuchlichen Zeichensprache, die unter Wasser genutzt wird, ging es dann ins nasse Element. Nachdem die ersten Unsicherheiten verflogen waren, und das geschah vor allem durch die ruhige und behutsame Art der beiden Tauchlehrer Caren und Michael, konnten alle Teilnehmer die Ruhe, die Freiheit und die Schwerelosigkeit unter Wasser erleben. Alle waren sich einig, dass das Schweben im Wasser ein wunderbares Gefühl ist, das viele von uns aufgrund unserer Erkrankung nicht mehr kennen. Die Einschränkungen der Bewegung, Schmerzen oder Koordinationsstörungen sind im Wasser fast vergessen. Natürlich hatten wir auch eine Menge zu lachen, denn mit den „kleidsamen“ Tauchbrillen, Jackets, Atemgeräten und riesengroßen Flossen sahen wir wirklich einmalig aus! Es war ein toller Tag, von dem wir noch lange zehren werden, und vielleicht machen einige von uns doch noch mal den Tauchschein...“

Wir danken der Neurologischen Fachklinik Hilchenbach und insbesondere der Marketingbeauftragten Frau Theofel für die Unterstützung.

 www.crazybubbles.net 

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Sommerausflug im August

Superwetter und tolle Stimmung bei unserer Wanderung um die Breitenbachtalsperre


Nachdem wir im letzten Jahr erstmalig eine gemeinsame Wanderung unternommen und alle Teilnehmer sich eine Wiederholung gewünscht hatten, wählten wir diesmal die Breitenbachtalsperre mit dem „Alten Wärterhaus“ für dieses Unternehmen aus. Und unser Sommerausflug wurde ein voller Erfolg: Bei sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter trafen sich 18 Gruppenmitglieder mit Rollstuhl, Gehstock oder ohne Hilfsmittel, um die Talsperre zu umrunden. Dies war eine riesige Herausforderung, besonders für die meisten der 11 Fußgänger, denn der Rundweg ist 5,5 km lang. Alle haben die ganze Runde bewältigt! Drei der 7 Rollifahrer konnten zwischendurch kurze Strecken mit ihrem Stock gehen und so ihre Rollstühle den Anderen anbieten. Einige derer, die zu Fuß unterwegs waren, mussten sich zunächst erst überwinden, machten dann aber gerne Gebrauch davon und waren sehr erleichtert.

Die Stimmung war prächtig und ausgelassen. Der Spaß, den wir in der Gruppe hatten, und das tolle Gemeinschaftsgefühl werden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Ebenso der kleine Hund mit Namen Oskar, der mal den Schlittenhund mimte, der „seine“ Rollstuhlfahrerin zog, mal den Therapiehund. Außerdem gab es interessante Begegnungen mit den entgegenkommenden Spaziergängern, die sich mit uns freuten, weil wir so viel Spaß hatten und viel gelacht haben.

Im Anschluss kehrten wir im „Alten Wärterhaus“ ein und stärkten uns mit Kaffee, Tee, leckerem Kuchen und frisch gebackenen Waffeln. Der Cafebetrieb, der letztes Jahr aufwendig renoviert worden war, ist jetzt rollstuhlgerecht, ebenerdig bzw. über eine Rampe erreichbar und verfügt über eine Behindertentoilette.

Wir danken dem Malteser Hilfsdienst Siegen und den ehrenamtlichen Helfern für ihre Unterstützung!

Das war ein richtig schöner Sonntagnachmittag!!!


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Autorenlesung mit Rolli-Kurt

Einige unserer Mitglieder besuchten im Oktober die Autorenlesung von Dirk Riepe, alias „Rolli-Kurt“ in der Schloßberg-Klinik in Bad Laasphe. Seine Ausführungen zum Buch „Ernähren Sie sich salzlos“ gefielen ihnen so gut, dass Conni Hummel darüber einen Bericht verfasst hat:

„Vor Jahren war „Rolli-Kurt“ mir im Internet schon einmal begegnet: Ich erinnerte mich, dass er ein witziger Typ mit Lederklamotten im Rollstuhl ist und im Internet Kolumnen für „Lidwina“ schreibt. Seine Lesung würde also gewiss sehr interessant werden und außerdem wollte ich diesen „Rolli-Kurt“ sowieso unbedingt persönlich kennen lernen.

Endlich war der Samstag da und unsere kleine Delegation aus Siegen fuhr nach Bad Laasphe in die Schloßberg-Klinik, wo wir von Frau Almut Roth sehr herzlich begrüßt wurden.

Als wir Dirk Riepe trafen, war ich irgendwie überrascht, denn in seinem Outfit vermutete man ihn eher auf einer Harley Davidson, als in einem Rollstuhl. Er stellte sich kurz vor und erzählte, dass er schon seit vielen Jahren an Multipler Sklerose erkrankt ist und diese Diagnose zuerst nicht wahr haben wollte. Ungefähr 10 Jahre verheimlichte er seine MS-Erkrankung erfolgreich vor seinen Kollegen. Irgendwann regte ein Arzt an, dass er seine Erfahrungen und Erlebnisse mit der Erkrankung in einem Tagebuch festhalten sollte, doch es wurde sehr viel mehr daraus...

„….Als ich mich entschloss, die absurden Geschichten meines Lebens mit Multipler Sklerose aufzuschreiben, war mir wichtig, das breite Grinsen beim Schreiben auf den Leser oder die Leserin zu übertragen. ….“(Zitat aus seinem Buch)

Dieses Versprechen konnte Dirk Riepe absolut einhalten. Er las seine wirklich wahren Erlebnisse auf eine so humorvolle Art und Weise vor, dass der Eindruck entstand, er würde alle Schwierigkeiten ohne größere Probleme ertragen können. Die Erzählungen handelten von seinen ersten Erfahrungen mit Wasser-Volleyball in der Schloßberg-Klinik, als er sich dort zum ersten Mal einer „Reha“ (Rehabilitation, bei ihm zum Erhalt der Arbeitskraft) unterzog. Zwei weitere Geschichten beschrieben zum einen eine abenteuerliche Bahnfahrt nach Köln und die Ignoranz der damals zuständigen Beamten, zum anderen einen hektischen Arbeitstag, an welchem er zu allem Übel auch noch eine äußerst unangenehme Untersuchung bei einer Urologin über sich ergehen lassen musste.

Nur ganz nebenbei erwähnte Dirk Riepe, wie viel Kraft ihn das eine oder andere Erlebnis gekostet hat und was er oftmals dabei wirklich empfand.

Die Begegnung mit Dirk Riepe und die Buchlesung haben mir sehr viel Freude und Spaß bereitet und zugleich bin ich sehr tief berührt.“

Dirk Riepe

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Dr. Sebastian Schimrigk referierte: „Die Funktion der Blut-Hirn-Schranke“

Vor über 60 Gästen und Gruppenmitgliedern referierte der Direktor der Neurologie am Klinikum Lüdenscheid, Herr Dr. Schimrigk, im Eintrachtsaal der Siegerlandhalle über die Funktion der Blut-Hirn-Schranke. Aus aktuellem Anlass informierte er anschließend auch über Impfungen bei MS, insbesondere gegen die Schweinegrippe.

In der Pause und nach seinem Vortrag beantwortete der Referent zahlreiche Fragen der Anwesenden. Auch seine mit ihm angereiste Mitarbeiterin, die MS-Krankenschwester Frau Ina Selka, beteiligte sich an den verschiedenen Gesprächen zum Thema.

Es war ein sehr informativer Abend und wir danken Herrn Dr. Schimrigk für seine anschaulichen Ausführungen.

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Besuch der REHA CARE International in Düsseldorf

Schon zum 20. mal fand die Internationale Fachmesse für Rehabilitations- und Pflegebranchen in Düsseldorf statt. Über 600 Aussteller aus 28 Ländern zeigten ihr umfangreiches Angebot an Hilfsmitteln, barrierefreien Wohnkonzepten, Erleichterungen im Arbeitsleben und Fahrzeugumbauten/behindertengerechten Autos.

Zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst Siegen machten wir eine Tagesfahrt dorthin. Für die teilnehmenden Mitglieder unserer Gruppe waren besonders die Bereiche Mobilität (Rollstühle, Rollatoren, Gehstöcke) und Alltagshilfen (Haushalt, Körperpflege) interessant. Vieles konnten wir ausprobieren und vergleichen. Sehr gerne haben wir uns aber auch bei den Assistenzhunden aufgehalten, die unserer Bewunderung gewiss sein konnten und viele Streicheleinheiten bekamen.

Wir danken den ehrenamtlichen Helfern, die ihren freien Samstag „geopfert“ haben, um uns den Besuch der Messe zu ermöglichen.

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Jahresabschluss 2009

Rund 60 Gruppenmitglieder und Gäste trafen sich gut gelaunt zum Jahresabschluss im Spiegelsaal des Hotels „Pfeffermühle“ in Siegen.

Als Gäste kamen der Diplom-Soziologe Raimund Klauser, der bei unserer nächsten Info-Veranstaltung 2010 die Moderation übernehmen wird, und das Ehepaar Hanna und Ewald Voss, das alljährlich das Wanderwochenende zugunsten MS-Betroffener „Gesunde wandern für Kranke“ organisiert. Ebenso waren der Beauftragte für Behindertenfragen der Stadt Siegen, Rainer Damerius, und Claudia Schubert, Mitarbeiterin des „Paritätischen“ (ehemals DPWV), Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein, unserer Einladung gefolgt.

Außerdem begrüßten wir als ehrenamtlich Engagierte des Malteser Hilfsdienstes e.V. den Kreisbeauftragten Reinhard Biehl, den Stadtbeauftragten Martin Haindl, sowie Petra Schaffarczyk und Henning Grote. Das Malteser-Team unterstützte uns unter anderem dadurch, dass es den Behindertenfahrdienst regelmäßig und zuverlässig durchführte. Auch an dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Allen, die uns auf unterschiedliche Weise unterstützt haben.

Nachdem unsere Vorsitzende Birgit Rabanus die Anwesenden sehr herzlich begrüßt hatte, gratulierte sie Karin und Hans-Herrmann Andreas, die an diesem Tag Goldene Hochzeit feierten. Beate Weber überreichte eine selbst gefertigte Hochzeitskerze sowie ein Geschenk der Gruppe und Edith Masloch trug ein dazu passendes Gedicht vor. Die Überraschung war gelungen! Die Anwesenden freuten sich mit dem Paar und schlossen sich den Glückwünschen an.

Anschließend dankte Sabine Ridder den vier Frauen des geschäftsführenden Vorstands für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Ihnen wurden ebenfalls kleine Präsente überreicht. Und dann konnten wir endlich das Essen genießen. Das Buffet bot sehr leckeren gebackenen Schinken, Gänsekeulen und Zwiebelrostbraten mit Kartoffelklößen und Rotkohl, eine vegetarische Nudelpfanne und Kartoffelgratin, sowie Salate. Als Nachtisch gab es verschiedene köstliche Desserts und Eisspezialitäten.

Es war ein angenehmer Abend in lockerer Atmosphäre mit vielen Gesprächen, und immer wieder waren, so auch eine Eintragung in unserem Gästebuch, freudige und lachende Gesichter zu entdecken.

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